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#1
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| Karlsruhe, den 31. Oktober 2005 - Hallo zusammen, die Frage, die ich habe, hat wenig mit Biologie zu tun, mehr mit Mikroskopie, aber hier sind doch sicher die Fachleute: Nehmen wir an, ich möchte die Schichtdicke des Lacks auf einem Holzbleistift messen. Unter dem Mikroskop (Dingensmikrometer usw. hab ich schon). Wie bekomme ich eine Probe ab? Längs, quer? Ohne den Lack zusammenzudrücken? Möglichst so, dass man neben der Lackschicht auch noch die Holzmoleküle sieht? Jeder Rat willkommen, beste Grüße Tilo Gockel - gockel at ira dot uka dot de |
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#2
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| Tilo Gockel schrieb: Hallo, die Werkstoffwissenschaftler machen bei solchen Problemen eine Einbettung in Gießharz und schleifen und polieren dann die Oberfläche. Hier sollte man so einbetten das der kreisförmige oder achteckige Querschnitt des Bleistiftes zu sehen ist. So wäre dann die Dicke der Lackschicht schön zu sehen und auch die Holzfasern darunter. Mit den Geräten für dünne Schnitte könnte man auch sogar Proben fürs Durchlichtmikroskop herstellen. Die evtl. zu harte Bleistiftmine könnte dabei stören, dann müsste man ein Stück des Bleistifts ohne Mine einbetten. Bye |
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#3
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#4
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| Aber warum denn so kompliziert? Schleifen dauert und ist Knochenarbeit - das wissen die Steinkucker (geologen usw). Bleistift in Spitzer stecken und drehen. Den Winkel messen und unter normaler Lupe (8fach sollte mehr als reichen) die Länge der schräg angeschnittenen Lackschicht messen. Und dann kommt Sankt Pythagoras. Das messen sollte doch mit dem Dingensmikrometer welches ja schon bereit liegt kein Problem darstellen Gruß MDi "Carsten Thumulla" <4_trash_only@arcor.de> schrieb im Newsbeitrag news |
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#5
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| Tilo Gockel schrieb: Moin, da ich gesehen habe, wo du arbeitest, ist die Sache ziemlich einfach: 1. Rübergehen zu den Histologen in der Med.-Abteilung, mit einer TA flirten und sie überreden, sie soll dir ein paar hübsche Mikrotomschnitte machen (Dicke 2 - 10 mü). Die dann ins Durchlichtmikroskop mit Mikrometereinblendung liegen. Oder Edelversion: Mit Kamera drauf, Bild in PC speichern und mit vorher justierter Software messen. Sowas haben wir gerade bekommen, ist nur noch nicht installiert. 2. Rübergehen zu den Mineralogen, vom Bleistift ein paar 10 mm-Stäbchen absägen(scharfes vielzahniges Widiablatt auf schnellaufender Tischkreissäge) und die dann unter ein Auflichtmikroskop stellen. Die haben so etwas. 3. Lackprobe abmachen, deren Fläche ermitteln und Probe dann auf Analysenwaage. Durchschnittliche Dichte von ausgehärtetem Lack sollte rauszubekommen sein. Gruß Jo |
| Tags |
| lackprobe , mikroskop |
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