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#1
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| Hallo, meine Fragen sind wahrscheinlich nicht leicht zu beantworten. Ich würde mich auch über Teilantworten oder Hinweise zu geeigneteren Foren freuen. Hintergrund: Für meine (rein private) Ortenau-Homepage und die geplante Kaiserstuhl-Homepage möchte ich den Zusammenhang zwischen den Böden/Gesteinen und dem Geschmack des Weines erklären. Hierzu scheint es keine Literatur zu geben. Was man aber immer wieder liest, ist Folgendes: Saure Böden ergeben Weine mit eher wenig Säure. Basische Böden ergeben eher säurebetonte Weine. Frage 1: Wie kann man das erklären? Bzgl. der Gesteinsarten habe nun ein bisschen recherchiert und Folgendes festgestellt: - Granit, Gneis und Porphyr (sehr verbreitet in der Ortenau) sind eher sauer. - Basalt, Basaltoide, Tephrit, etc. (sehr verbreitet im Kaiserstuhl) sind eher basisch. Ich konnte das in den Weinen sogar schon nachvollziehen: Der Granit-Ortenauer hatte im direken Vergleich mit dem Basalt-Kaiserstühler wirklich weniger Säure. Frage 2: Kann man den Unterschied zwischen einem Granit- und einem Basaltboden auch mit den eigenen Sinnen erfassen? Beispiel: Ich mahle das betreffende Gestein, gebe das Pulver in Wasser, lasse es eine Zeitlang einwirken, filtere die Feststoffe wieder heraus und trinke dann das Wasser: Merke ich da einen Unterschied zwischen Granit und Basalt? Oder geht das nur mit chemischen Analysemethoden? Frage 3: Könnte man auch einen Unterschied zwischen Granit- und Gneisböden formulieren, was den Wein anbelangt? Es geht hier um Angaben wie Paragneis, Bühlertalgranit, Porphyrverwitterung (scheint alles eher sauer zu sein): Könnte das - zumindest theoretisch - unterschiedliche Weine ergeben? Frage 4: Wie sieht es mit Böden aus dem Buntsandstein aus? (gibt es in der Bühler Vorbergzone) Und ganz wichtig: Der Löss, der ca. 85 % des Kaiserstuhls bedeckt, und entsprechend viele Weine prägt: Frage 5: Ist Löss eher sauer oder eher basisch? Kann man irgendeine Prognose zum Wein geben? Ich wäre sehr dankbar, wenn ihr mir auf die eine oder andere Frage ein paar Hinweise (auch Verweise auf Literatur oder andere Foren) geben könntet. Thomas Deck [Only registered users see links. ] |
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#2
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| Thomas Deck schrieb: Ich versuch´s mal. Es muß einen Zusammenhang geben zwischen dem Boden und der Rebensorte, die optimal darauf gedeiht. Von der Rebensorte hängt dann die Zusammensetzung der Maische bzw. später des Weines mit ab. [...] Das mit dem Wasser ist keine gute Idee: Beide Gesteine dürften so unlöslich sein, daß kein Unterschied festzustellen wäre. Und ja, es gibt chemische Analysemethoden. Es geht aber viel einfacher, zumindest solange nur Granit und Basalt verglichen werden sollen, nämlich mit bloßem Auge. Granit ist relativ grobkristallin; man sieht mehrere mm große weiße Quarz- und schwarze Feldspatkristalle, dazwischen blättchenartige, glänzende Glimmerplättchen. Basalt ist sehr feinkristallin - dem bloßen Auge erscheint er einheitlich-grau, und um Kristalle zu erkennen, braucht man schon eine gute Lupe. Keine Ahnung - es müßte aber doch Literatur über Weinanbau geben, aus der ein Zusammenhang zwischen Böden und Rebensorte hervorgeht? Wahrscheinlich gibt es auch geographische Zusammenhänge, d.h. daß bestimmte Böden in bestimmten Ländern häufiger sind, weshalb zu der entpsrechenden Weinsorte nicht nur der Boden, sondern z.B. auch die Sonneneinstrahlung beiträgt. Sicher eine komplizierte Sache. Soweit ich weiß, zeichnen sich Buntsandstein und Löß durch einen hohen Eisengehalt aus, daher die Farbe. Als Chemiker halte ich Eisenoxid für eher basisch (weil löslich in Säuren, unlöslich in Basen), aber Du solltest das mal auf einer Geologie-Seite überprüfen. S.o. Ich hoffe, ich konnte weiterhelfen. Bin allerdings nur normaler Chemiker, d.h. weder Geologe noch Winzer. MfG, Jürgen |
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#3
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| Jürgen Clade schrieb: Agrarwissenschaftler Abt. Bodenkunde wäre wohl die richtige Adresse. Gruß Dieter |
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#4
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| Jürgen Clade schrieb: Mit den eigenen Sinnen will Thomas aber den unterschiedlichen Säuregehalt der beiden Gesteine erfahren, nicht das Aussehen. Und am Aussehen wird er nicht erkennen, welches Gestein sauer und welches basisch ist. vb |
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#5
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| Jürgen Clade wrote: Puh, ausgerechnet eine Gegend, wo ich mich *überhaupt* nicht auskenne. Na, was soll's. Ich weiß leider zu wenig über Wein (Biertrinker *g*), aber wird in säurebetonten Weinen wirklich mehr Säure gebildet oder sind einfach nur weniger "abmildernde" Sekundärmetaboliten dabei? Ich dachte, Thomas meint, daß die selbe Rebsorte auf unterschiedlichen Böden auch unterschiedlich schmeckende Weine ergibt. Ich weiß zwar nicht, ob man das wirklich nur auf den pH schieben kann, aber hier steht zum Beispiel, was im Boden passiert, wenn sich der pH ändert: [Only registered users see links. ] Über die speziellen Bedürfnisse der unterschiedlichen Rebsorten muß hier ein Winzer ewas sagen, da habe ich weder Ahnung noch Unterlagen. Möchtest Du die Böden oder die Ausgangsgesteine vergleichen? Das sind zwei verschiedene Sachen. Zwar ist der pH des Bodens unter anderem auch vom Ausgangsgestein abhängig, aber da gibt es noch andere Einflüsse. Hier ist eine ganz vernünftige Übersicht: [Only registered users see links. ] (KAK = Kationenaustauschkapazität) Die Ausdrücke "sauer" und "basisch" sind auch ein wenig... nun ja... verwirrend und vielleicht etwas ungünstig gewählt. "Sauer" bedeutet, ganz grob formuliert, daß in der Schmelze viel Kieselsäure war und beim Auskristallisieren neben z.B. Quarz eher Kalifeldspäte entstehen, "basisch", daß wenig Kieselsäure drin war und Ca-haltige Feldspäte entstehen. Das Stichwort wäre "magmatische Differentiationsreihe", leider habe ich kein vernünftiges Bild gefunden, nur ein mieses pdf: [Only registered users see links. ] Ungefähr kann man jedenfalls sagen, daß Böden über einem Ausgangsgestein mit mehr als 60% SiO2 sauer reagieren, solche über einem Ausgangsgestein mit weniger als 30% meist eher neutral, ausnahmsweise basisch. Das kann sich aber recht schnell ändern. Jein. Du hast schon recht, aber die groben Kristalle im Granit sagen eher aus, daß das Gestein langsam in der Tiefe abkühlte und sich in aller Ruhe Kristalle bilden konnten, wohingegen Basalt schlagartig an der Oberfläche abkühlte, so daß dafür keine Zeit war. Jedes Tiefengestein hat als Pendant mit vergleichbarer mineralischer und chemischer Zusammensetzung auch ein Ergußgestein und umgekehrt: Bei Basalt ist es z.B. Gabbro, bei Granit Ryolith. Die groben verwittern allerdings leichter und geben sozusagen schneller und mehr Mineralien für die Pflanzen frei. Paragneis ist aus Sedimenten entstanden - der aus magmatischen Steine entstehende nennt sich "Orthogneis". Paragneis hat also mit Granit, einem magmatischen Gestein, nicht unbedingt viel zu tun. Natürlich kann das Sediment, aus dem der Paragneis besteht, ursprünglich aus Granit bestanden haben, aber da ich, wie gesagt, mich mit der Gegend um den Kaiserstuhl nicht auskenne und meine Recherchemöglichkeiten vom heimatlichen Rechner nur sehr eingeschränkt sind möchte ich mich da nicht weiter äußern. Porphyr bezeichnet eher ein Gefüge als ein bestimmtes Gestein - es gibt also eher saure und eher basische Porphyre. Wenn man unterschiedliche Rebsorten nimmt ganz sicher *duck* Bodenentwicklung ist aber ein grauenhaft komplexes Thema, das kann man nun wirklich nicht allein am Ausgangsgestein festmachen. Gerade Weinberge sind ja nun häufig recht alt und demzufolge gnadenlos anthropogen überprägt. Dazu kommt noch Klima, Vegetation, Profil... Sandstein kann aus allem möglichen bestehen, mit und ohne Kalk - da läßt sich über den pH von hier aus wenig sagen. Löß hat einen verhältnismößig hohen Kalkgehalt, so daß er, obwohl zu einem großen Teil aus Quarz besteht, eher neutral reagiert. Ich würde Dich einfach mal in dieses Museum schicken: [Only registered users see links. ] Das sollte doch genau das treffen, was Dich interessiert, und weit weg ist es auch nicht. Julia -- Die leidenschaftlichen Diskussionen sollte man mit den Worten beenden: Und zudem werden wir alle bald sterben. Jules Renard |
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#6
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| Jürgen Clade schrieb: Wenn ich ihn richtig verstanden habe, will Thomas den unterschiedlichen Säuregehalt der beiden Gesteine mit den Sinnen erfahrbar machen. Am Aussehen allein wird das in der Regel wohl scheitern - außer vielleicht bei Chemikern in jenen Fällen, wo eine charakteristische Färbung auf bestimmte Mineralien schließen lässt (z.B. durch die von Dir weiter unten genannten Eisenverbindungen in rötlichen Gesteinen). vb |
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#7
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| hi Thomas, ich würde bei einer solchen Übersicht bei den verwendeten Hefen und Schimmelpilzen ansetzen, wo m. E. seitens der Winzer / Kellermeister ein großer Nachholbedarf besteht - und auch innerhalb einer namentlich vermarkteten Region bestehen große Unterschiede: trink mal einen Rotwein aus Zell-Weierbach und dann einen aus Ettenheimmünster, dann weißt Du was ich meine - vergiß auch nicht die Düngemethoden der Winzer - laut Ellenberg liegt die Rebe bei pH 5,5 - 7,5, also rein basisch - ich finde, ohne Bodenproben aus allen Weinlagen begibst Du Dich auf Glatteis Gruß vom Bodensee kauhl |
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#8
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| Volker Borst schrieb: Genau! Anders ausgedrückt: Stellt euch vor, ihr habt ein Kind, das gern im Weinberg spielt (Spielplätze sind out). Eines Tages kommt es nach Hause mit zwei Eimern: Einmal Granitverwitterungsboden aus der Ortenau, einmal Basaltverwitterungsboden aus dem Kaiserstuhl. "Mama, die haben gesagt, der eine Boden sei sauer, der andere basisch. Was meinen die damit?" Jetzt müsst ihr die beiden Bodenproben so präparieren, dass euer Kind die unterschiedlichen pH-Werte "erfahren" kann. Geht das? Thomas Deck |
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#9
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| So langsam wird es interessant: On Fri, 07 Oct 2005 12:35:58 +0000, Julia Liebetrau <[Only registered users see links. ]> wrote: Gute Frage. Was sind "Sekundärmetaboliten"? Bei den Weinen kommt man auch als Konsument oft an "einfache" Analysewerte ran, insbesondere an Alkoholgehalt, Restzucker und Säure. Im Moment habe ich den Eindruck, dass man den o.g. Unterschied zwischen Granit- und Basaltweinen nicht unbedingt an den Analysewerten erkennt. Dennoch hatte ich jetzt schon das zweite Mal bei einem Weinvergleich über 3 Tage den Eindruck, dass der Basaltwein säurebetonter erschien. Konkret: Bei 2 verschiedenen Granitweinen hatte ich den Eindruck von reifen dunklen Beeren bzw. von reifen Walderdbeeren, während ich die beiden Basaltweine eher mit frischen, fruchtigen, "jungen" Erdbeeren assoziierte. Ich rede jetzt von Spätburgunder (Rotwein). Ob das jetzt nur die Säure ist? Ich bin mir aber ziemlich sicher, dass auch die Trauben schon unterschiedlich geschmeckt haben. Und ähnliche Beobachtungen würde man vermutlich auch mit anderen Früchten machen, z.B. mit schwarzen Johannisbeeren. Wein hat halt im Vergleich zur rohen Frucht den Vorteil, dass eine ganze Flasche "einheitlich" schmeckt, während in einem Korb voller Beeren jede Beere ein bisschen anders ist. Außerdem sind in einem Wein nach ein paar Jahren die sog. "Primäraromen" verschwunden, die ansonsten durch ihre Dominanz die anderen Töne einfach überdecken. Genau. Danke erst mal. Ist natürlich harter Stoff für einen chemischen Laien. Ich bin gerade mal froh, die groben Unterschiede zwischen Granit und Basalt verstanden zu haben... Ich gehe natürlich von ein und derselben Rebsorte auf unterschiedlichen Böden aus. Alles soll gleich sein bis auf den Boden. Danke auch für diesen Link. Mir ist schon klar, dass ich mich außer mit den Gesteinsarten auch mit den Bodentypen befassen muss. Ich hab halt gerade etwas über die Gesteinsarten gelernt, daher die akuelle Anfrage. Ok, und kann ich das auch riechen oder schmecken? Ich möchte einfach wissen, ob "sauer" in der Chemie eine ähnliche Bedeutung hat wie "sauer" am Alltagsleben. Und was ist "basisch"? So etwas wie Seifenwasser? Bitte entschuldige die naiven Fragen. Und was hält die Pflanze von solchen Dingen? Die Frage ist, ob ich aus der Angabe "Paragneis" in der geologischen Karte (wir sind jetzt in der Ortenau zwischen Offenburg und Baden-Baden) irgendwas entnehmen kann, was einen Einfluss auf die Pflanze hat. Einer Weinrebe ist es sicher egal, ob der Gneis aus Magma oder aus Sedimenten entstanden ist. Sie will nur wissen, wie das Gestein *jetzt* beschaffen ist. Wenige km entfernt haben wir Granitverwitterung. Ist die Paragneisrebe jetzt neidisch auf die Granitrebe oder umgekehrt? Ok, ein paar Details zu den Paragneisen meiner geologischen Karte: - Ausbildung von Hornfelsgefüge - cordieritführend, beginnende Plagioklas-Blastese - cordierit-sillimanitführend - biotitreich Es gibt ja diese "Mineralogische Beschreibung von magmatischen Gesteinen nach Streckeisen". Sowas scheint es aber für metamorphe Gesteine nicht zu geben. Ok, dann mal konkret. Bei einem der "Bühler Vorberge" sagt die geologische Karte: "Mittlerer Buntsandstein, tieferer Abschnitt (gemäß alter Gliederung)" Und dann mehrere Zeilen. Ein paar Stichworte: - blassgelb bis blassrötlich - Pseudomorphosensandstein - Sandstein, quarzitisch gebunden, gelb mit grünen Tongallen - Quarzgerölle mit eingeschalteten Sandsteinen, schwach tonig, glimmerführend Klingt eher "sauer", oder? Dann müsste also der Lösswein (Kaiserstuhl) säurebetonter erscheinen als der Granitwein (Ortenau). Und Weine von Lösslehm-Boden müssten weniger Säure haben als Weine von "echtem" Lössboden. Dummerweise herrschen im Kaiserstuhl Lössböden und in der Ortenau Lösslehm-Böden vor. Geschmackliche Unterschiede im Wein kann man dann auch aufs Klima schieben (die Ortenau ist wesentlich feuchter). Danke für den Tipp. Ist leider doch weit weg, weil ich in Westfalen wohne, aber ich bin mehrmals im Jahr in der Heimat, das Museum werde ich auf alle Fälle aufsuchen. Thomas Deck |
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#10
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| Hallo miteinander, Sind die Hefen denn außer für die alkoholische Gärung auch für die Säurebildung zuständig? Das wäre mir neu. Ich würde diesen pH-Bereich eher als neutral bis schwach sauer bezeichnen. Welches Buch von Ellenberg ziehst Du hier zu Rate? In den "Zeigerwerten" wird die Kultur-Weinrebe mit "7" eingestuft, was bedeutet, dass sie auf "schwachsauren bis schwachbasischen" Böden vorkommt, niemals aber auf stark sauren Böden. Daher verwundert mich, hier zu lesen, dass selbst auf Buntsandstein noch Werinbau praktiziert wird. Das ist sicherlich eher selten, ergebt die Verwitterung doch ziemlich "saure" Böden. Aber wie immer ist Pflanzenwachstum keine monokausale Angelegenheit. Noch eine Bemerkung zu Löss: Häufig sind die oberen Schichten durch Auswaschung entkalkt und reagieren dann nicht mehr basisch, sondern sauer. So entstehen die "Lösskindel" - Kalkkonkretionen, die man öfter findet. Gruß aus Worms, wo auch Weinbau betrieben wird. Und entgegen aller Vermutung - ich komme ursprünglich aus Freiburg - schmecken selbst die Rotweine besser als die vom Kaiserstuhl. Udo |
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| boden , säure , wein |
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| Säure im Boden - Säure im Wein | Thomas Deck | Forum Chemie | 62 | 10-28-2005 05:18 PM |