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#21
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| Thomas Deck schrieb: Für den chemischen Teil: Ursprünglich wurden Säuren tatsächlich nach ihrem sauren Geschmack so genannt (Robert Boyle, Ende des 17. Jahrhunderts). Im Laufe der Zeit sind die Begriffe "Säure" und "Base" mehrfach umdefininert worden, je nach Verwendungszweck, und heute sind - ebenfalls je nach Verwendungszweck - mehrere verschiedene Definitionen nebeneinander gebräuchlich. Am "gängigsten" ist die für wäßrige Lösungen (nach Brönsted), nach der Säuren in Wasser Protonen abgeben und Basen in Wasser Protonen aufnehmen. Um den Begriff "Base" richtig zu verstehen, müßte man etwas tiefer in die Chemiegeschichte einsteigen. Zusammengefaßt vielleicht nur soviel: Säuren und Basen reagieren miteinander unter Bildung von Salzen. Salze wiederum sind aufgebaut aus positiv geladenen Ionen (Kationen) und negativ geladenen Ionen (Anionen), wobei die Base das Kation und die Säure das Anion "beigesteuert" hat. Früher sah man das Kation im Salz gewissermaßen als dessen "Basis" an, daher der Name "Base". Nun hat Julia schon gepostet, daß man unter "sauren" Gesteinen solche mit hohem SiO2- (Quarz)-Gehalt versteht. SiO2 heißt mit veraltetem Namen "Kieselsäure", und zwar deswegen, weil es in Salzen das Anion "Silicat" bildet, aber niemals ein Kation. Umgekehrt gelten meines Wissens Kalkhaltige Böden als "basisch", weil sie Calcium als Kation zu Salzen beisteuern können ("Kalk" ist Calciumcarbonat, und das Carbonat kann unter Entwicklung von Kohlendioxid zersetzt werden). Hoffe, die kleine Chemiestunde konnte weiterhelfen. MfG, Jürgen |
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| Uwe Bieling schrieb: Auf jeden Fall "das". "Die" sollte nämlich nicht kühl sein, sondern heiß ;-). MfG, Jürgen |
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| Bodo Mysliwietz schrieb: Afrikanische Gewichtheberin? CNR, Dieter |
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#25
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| Thomas Deck schrieb: Viele Säuren schmecken in Wasser tatsächlich sauer, weil sie Protonen an die Wassermoleküle abgeben und die so entstandenen Oxoniumionen halt das entsprechende Geschmacksempfinden auslösen. Was die Bedeutung des Begriffs anbelangt, so gibt es mehrere Definitionen, von denen Du schon einige in anderen Postings lesen konntest. Für Basen gilt ähnliches, auch Deine Vermutung mit dem Seifenwasser. In dem geben Wassermoleküle Protonen an die Fettsäuresalze ab, wodurch diese zu Fettsäuren werden, während Hydroxidionen übrigbleiben, die eben wie Seife schmecken. Sauer und basisch haben also nicht die Bedeutung wie im alltäglichen Leben, sind damit aber sehr wohl verknüpft. So naiv sind die IMHO nicht, denn bei einer Diskussion müssen die verwendeten Definitionen schon bekannt sein, und darauf zielten halt diese Fragen. Grüße, F^2 -- [Only registered users see links. ] |
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#26
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| Bodo Mysliwietz schrieb: Frage: Bevorzugen Sie blonde, brünette oder dunkelhaarige Frauen? Antwort: O ja! MfG, Jürgen |
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| Frank Feger schrieb: [...] Das möchte ich aber gaaanz stark bezweifeln, daß OH- nach Seife schmecken. Es gibt keinen Rezeptor in deinem Mund bzw. Rachenraum für basisch. Der seifige "Geschmack" kommt doch wohl eher vom der herabgesetzten Oberflächenspannung des Wassers im Mund, oder? Sei es durch Hydrolyse der Fette durch OH- oder direkt durch die Fettsäuren der Seife. Wenn ich ne Laugenbrezel esse, dann schmeckt dir ja auch nicht nach Seife. ;-) Ciao, Uwe -- [Only registered users see links. ] dsc-FAQ: [Only registered users see links. ] Alkohol konserviert alles, ausgenommen Würde und Geheimnisse. (R. Lemke) |
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| RS schrieb: Sehr empfehlenswert zum Thema Schärfe ist Wanhoffs Wunderbare Welt der Wissenschaft vom 17. Juli 2005: [Only registered users see links. ] Einige Links zum Thema Geschmack: [Only registered users see links. ] [Only registered users see links. ] [Only registered users see links. ] [Only registered users see links. ] [Only registered users see links. ] [Only registered users see links. ] [Only registered users see links. ] [Only registered users see links. ] [Only registered users see links. ] [Only registered users see links. ] [Only registered users see links. ] [Only registered users see links. ] Grüße, Joachim |
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#30
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| Hallo Julia, folx, "Julia Liebetrau" <[Only registered users see links. ]> schrieb im Newsbeitrag news:[Only registered users see links. ]... .... .... .... völlig neben der Spur, aber weil Du Sachen so knackich verklickerst, hätte ich da eine Frage, die mich schon einige Zeit umtreibt (betreffs der 'Härte' von Wasser). Immer wenn ich mich ans Tee- oder Kaffeetrinken im Sauerland erinnere, möchte ich hier in Münster leise in meine Tasse weinen: hier schmeckt das mit unserem 'härterem' Wasser (ich glaube mich zu erinnern, daß darin der Unterschied liegt - Wasser ist in Olpe viel 'weicher' als in Münster?) bereitete Gebräu einfach nicht so gut. Soweit erkläre ich mir das durch den Umstand, daß 'weicheres' Wasser 'mehr Platz' für Aromastoffe bietet, der in 'härterem' Wasser von gelöstem Kalk und anderem Zeugs 'belegt' ist? In völligem Widerspruch dazu steht allerdings das Gefühl beim Waschen: in Gegenden mit weicherem Wasser habe ich das Gefühl, Seife läßt sich lange nicht so gut abspülen, wie hier; eigentlich sollte doch - so wie ich mir das zusammenreime - 'weicheres' Wasser Seife effektiver 'mitnehmen', als 'härteres' ...? micha, beim schon mal über der Tasse und beim shampoonieren ins Grübeln geratend |
| Tags |
| boden , säure , wein |
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| Säure im Boden - Säure im Wein | Thomas Deck | Forum Chemie | 62 | 10-28-2005 05:18 PM |