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#1
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| Hallo NG, habe erst kürzlich erfahren, daß man auf der Seite [Only registered users see links. ] calc/ die genetische Distanz zwischen "Menschenrassen" anzeigen lassen kann. Als ich diese Seite besuchen wollte kam allerdings leider die Fehlermeldung "www.racearchives.com konnte nicht gefunden werden". Kann mir jemand andere Seiten empfehlen, auf denen ich ebensolche ermittelten genetischen Distanzen finden kann oder gibt es andere Wege an solche Werte heranzukommen? Ich würde mich sehr über Hilfe freuen. Mit besten Grüßen Daniel |
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#2
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| Daniel Sch?tz <[Only registered users see links. ]> wrote: Scheint mir keine so sinnvolle Idee zu sein. Zum Thema vielleicht interessant: <http://www.physanth.org/positions/race.html> Wesentlich daraus: 3. There is great genetic diversity within all human populations. Pure races, in the sense of genetically homogenous populations, do not exist in the human species today, nor is there any evidence that they have ever existed in the past. Gruß, Philipp -- Vor dem Transport dieser Nachricht bitte die Sicherungsschrauben lösen und die Signature sowie den Header vorsichtig zurückfalten und arretieren! |
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#3
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| Worum geht es denn? Was soll die genetische Distanz zwischen Menschenrassen sein? Biologisch ist das Quatsch! Die Unterschiede zwischen zwei blonden Deutschen sind möglicherweise größer als zwischen einem Deutschen und beispielsweise einem Vietnamesen. Es sind nur ein paar Dutzend Gene, die "Rassemerkmale" wie Pigmentierung und Körperbau beeinflussen. Sie betreffen jedoch nur einen Bruchteil der beobachtbaren genetischen Variabilität des Menschen (Also Dinge wie Blutgruppen oder Zungenrollen). Mit anderen Worten: Wenn zwei Menschen zum Beispiel an der gleichen Erbkrankheit (etwa Albinismus) leiden, sehen sie möglicherweise sehr sehr ähnlich aus, obwohl sie sich in allen anderen denkbaren Merkmalen unterscheiden können. Wie bestimmt man ihre genetische Distanz? Doch wohl nicht anhand des einen Merkmals! Also Worum geht es denn? Um das Nachvollziehen von Migrationsbewegungen (Völkerwanderungen)? Um die Beschreibung eben jener Gene, welche die "Rassemerkmale" beeinflussen? (Also auf welchem Chromsom sie liegen und für was sie verantwortlich sind.) Oder die krampfhafte aber aussichtslose Suche nach einer wissenschaftlichen Begründbarkeit von Rassismus? "Daniel Sch?tz" <[Only registered users see links. ]> schrieb im Newsbeitrag news:[Only registered users see links. ] m... |
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#4
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| "Jan-Ole Christian" <[Only registered users see links. ]-berlin.de> schrieb im Newsbeitrag news:c957vp$qda$04$[Only registered users see links. ]... ist einem und Zum Beipiel erkenne ich bei Schwarzafrikanern eine andere Art der Handbewegung,wenn sie nach etwas greifen,als z.B. bei Europäern. In der Motorik z.B. scheint es wohl auch einen Unterschied zu geben. Beobachte mal ein US Bürger mit afrikanischer Abstammung,dessen Vorfahren aber schon mehrere Jahrhunderte in der US Kultur leben mit einem Schwarzafrikaner. Die Ähnlichkeiten im Verhalten,in den Bewegungsabläufen sind enorm. Wenn einer behauptet,es gäbe nur einen Unterschied in der Pigmentierung und Körperbau,der sieht nicht genug hin,oder will nicht,weil er blockiert ist. Bei der Entwicklung neuer Medikamente kann so eine Ignoranz zum Tot von Menschen führen,wenn z.B. ein Japaner ein Medikament bekommt,was nur an Europäern getestet wurde. Davon hat Daniel auch nicht geredet. Er suchte nach einer Webseite über genetische Unterschiede nicht über phänotypische Unterschiede. sind.) wissenschaftlichen Vielleicht interessierte Ihn einfach nur der genetische Unterschied der Rassen. |
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#5
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| Jan-Ole Christian wrote: Ja, möglicherweise, möglicherweise aber auch nicht. Ist ja ne tolle Aussage in einer sci Gruppe. Ich sage dazu nur folgendes. Wer meint es gäbe keine Unterschiede zwischen verschiedenen Menschenpopulationen, das Böse Wort "Rasse" lassen wir jetzt mal beiseite, der soll bitte mal darüber nachdenken, warum vor allem in Ländern in denen viele Menschen verschiedener Abstammung leben, sehr genau unterschieden wird, wem man welchen Medikament verabreicht weil sie bei den verschiedenen Menschenpopulationen verschieden wirken. Warum wird das so sein? Weil Blonde sich genetisch deutlicher voneinander unterscheiden als Blonde von Vietnamesen? Nein ganz bestimmt nicht. Es liegt daran das es auf der Welt verschiedene Populationen des Homo sapiens gibt, die sich mehr oder weniger von einander unterscheiden und die man auch gut und gerne als Unterarten bezeichnen könnte. Wer meint das wir alle gleich seien, dem rate ich mal zu einem Besuch im Naturkundemuseum in Dortmund. Dort gibt es eine Vitrine mit menschlichen Schädeln, wo der Werdegang der menschlichen Entwicklung dargestellt wird. Nur bei einem Schädel der ganz oben bei Homo sapiens hängt, hat man so den Eindruck das sie irgendwo weiter unten hingehört hätte. Es ist ein Schädel eines australischen Ureinwohners. Wenn es die heute nicht geben würde, hätte sich ganz bestimmt irgend jemand gefunden der anhand dieses Schädels oder auch deutlich weniger, gleich eine neue Art beschrieben hätte. Wenn Schimpanse und Mensch 99% gemeinsame Gene haben sollen, verwundert das nicht weiter. Die Gene müssen sich schon ähneln, sonst wären wir ja nicht eine Art. Nein es ändern sich nur die Pigmente, alles andere bleibt wie es ist. Du musst dich mal für was entscheiden. Weiter oben waren es noch mehrere Merkmale, hier ist es nur noch eins. Zum Beisspiel, eigentlich ist es aber Wissenschaft, alles wissen zu wollen, und daher gibt es keinen Grund irgendetwas aus welchen Gründen auch immer etwas nicht zu untersuchen. Natürlich gibt es sowas. Aber das hat nichts mit Wissenschaft zu tun und ich denke die Zahl derjenigen die aus ideologischen Gründen die Existenz von Rassen ablehnen ist zumindest in Deutschland größer als die die es aus ideologischen Gründen beführworten. Und das eine ist genau so unsinnig wie das andere. Aber das sollte in eine sci Gruppe eigentlich kein Thema sein. eigentlich geht es auch darum ob es Rassen gab und nicht ob es sie gibt, denn mittlerweile ist ein Teil der Weltbevölkerung so durchmischt das in manchen Ländern u.a. auch hier eh kein Mensch mehr weis von welcher Völkergruppe wer abstammt. In Deutschland dürfte so alles vertreten sein was jemals irgendwann durch Europa durchgezogen ist und daher hat schon Virchow nach einer umfangreichen Forschungsarbeit festgestellt das es keine germanische Rasse gibt. Eine Erkenntnis die man einige Jahrzehnte später ignoriert hat. Wir sollten aber nicht von uns auf andere schließen. In Asien, Australien und Afrika sind die Völkerschaften bei weitem nicht so durchmischt und ein Einheimischer erkennt den anderen nicht nur an der Kleidung sondern am auch am Habitus. Der würde über so eine Diskussion nur den Kopf schütteln. tschüs Mario |
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#6
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| Mario Graul <[Only registered users see links. ]> wrote: Um Himmels Willen! Unterarten? Selbst Populationen ist in der heutigen Zeit schon ein kritischer Begriff, weil momentan doch alle ziemlich in Bewegung sind. Na sicher, wenn man sich die Schädel in der Vitrine anschaut, dann kann man natürlich ohne jedes Problem sämtliche aktuellen Erkenntnisse der Paläontologie, Anthropologie und Molekulargenetik und so weiter über den Hauf werfen und gewinnt den vollkommenen Durchblick. sicher. Moment mal. Eben hatte wir noch verschiedene Unterarten von Menschen und jetzt sind Schimpansen und Menschen auf einmal die selbe Art? Kann es sein, dass du keine Schimmer hast, wie eine Art gewöhnlich definiert ist? Niemand tut etwas ohne jeden Grund. Grade bei Fragestellungen wie deiner ist es eigentlich üblich, dass das gewünschte Ergebnis gerne schon fest steht bevor man anfängt. Wie ist denn in der aktuellen Taxonomie der Begriff Rasse definiert? Wann genau gab es denn die "reinen" Völkergruppen? Und wo kamen die dann her? Gruß, Philipp -- Vor dem Transport dieser Nachricht bitte die Sicherungsschrauben lösen und die Signature sowie den Header vorsichtig zurückfalten und arretieren! |
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#7
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| Philipp Janßen wrote: Hi, Ihr dürft nicht taxonomische Definitionen oder Kriterien relativ unreflektiert übertragen. Schon eine Definition einer Unterart macht Probleme. Rasse als biologischer Begriff ausser bei Laborarten eigentlich noch viel mehr. Linie wäre da vielleicht der bessere Begriff. So, zum Menschen, ich denke relativ unbestritten dürfte allgemein sein, daß es rezent vier verschiedene (neuer begriff) Ausprägungen, Europide, Negride, die Asiaten und die Indo-Australier. Jede dieser Gruppen hat geiwsse genetisch/phänologisch differezierende Merkmale, Überaugenwulst, Kräuselhaargen, das oder die gene für die Augen bei den Asiaten (ich müsste jetzt eigentlich schnell ein paar Begriffe nachlesen). Manche dieser Gene sind mit anderen gekoppelt, Krauses Haar mit dunkler Pigmentierung als Beispiel. Dennoch sind diese Merkmalskombinationen letztendlich nur statistische Häufungen, in Zentralgebieten der jeweiligen Ausprägung eher rein, an den Überlappungsbereichen mit einem unterschiedlichen hohen Mischungsgrad. Voraussetzung hierbei erstmal kein Ferntransport. :-) Dennoch, von Arten, Unterarten oder Rassen zu reden, ist schon ein bisschen abenteuerlich. "Rassen" als absolut wertfreier Begriff mag gerade noch so gehen. Mache es Dir nicht so einfach. Letztendlich beruht die Taxonomie ja auf Merkmalen und Merkmalskomplexen, die es zu erarbeiten und zu werten gilt. Dabei eigentlich egal, ob anatomisch oder genetisch. Die Wertung macht meist das Problem. Tja, berechtigter Einwand. Nur: Wie ist eine Art definiert ? Da gibt es durchaus unterschiedliche Ansätze. Dehnt man das ganze auf alle Organismen aus, so kenne ich durchaus Beispiele von "Arten", die sich morphologisch/genetisch /letzteres soweit unterscht) kaum unterschieden, aber wenn man große Serien standortbezogen untersucht, sieht man doch Unterschiede. Nicht umsonst gibt es die Begriffe Morphospezies und Biospezies. Das macht es nicht einfacher. Das genom Mensch / menschenaffe ist in vielenn Bereichen identisch, Prozentzahlen habe ich jetzt nicht parat, ist auch egal, die Frage ist eigentlich die, wo setze ich die Grenze, wann es eine neue / andere Art genetisch ist. Manche genetiker gehen da von Abweichungen von 0,1 % aus um neue Arten zu definieren. Fortpflanzungsbarrieren interessieren sie da kaum noch. Morphologisch sieht die Sache immer schnell anders aus. Es ist immer das problem, wenn ich ein Stufenmodell mit scharfen definierten Grenzen, was das Artkonzept nunmal ist, auf ein Kontinuum, was die Realität oft ist übertrage. Als Beispiel mal eine kleine hochgradig evoluierende Buntbarschgattung, Apistogramma, bisher morphologisch schon schwer zu fassen, seit einigen Jahren wird anhand genetischer Muster versucht, diese Gruppe zu klären. Und plötzlich gibt es vollkommen widersprüchliche Ergebnisse, die nicht zum bisherigen Konzept passen und die noch nicht mal auf den Verbreitungsraum bezogen, klare Aussagen im cladistischen Sinn zulassen. Jein, manches dürfte man anders wahrnehmen, als die Fakten es so erstmal hergeben. Ein Stück Intuition spielt da auch eine Rolle (ich weiß, ist nicht wissenschaftlich). Man nimmt oftmals Unterschiede wahr, ohne sie wirklich begründen zu können. Ich kenne da eine Zikadenart, von der wir vermuten, dass es sich um zwei Arten handelt, die sich morphologisch jedoch bisher nicht gesichert trennen lassen. Schaust Du Dir mal Serien über 10.000 Tiere auf den Standort bezogen an, dann fällt es Dir nach einer Zeit des Einschauen (die Tiere kennenlernen), nicht schwer, diese tatsächlich zu trennen mit hoher, sehr hoher Signifinkanz. Wieso wäre das möglich ? Für den, den es weiter interessiert: Es handelt sich um den Artenkomplex um Psammotettix helvolus. Gute Frage. Ich bin überhaupt kein Freund von taxonomischen Definitionen von Rasse und Unterart, Gott sei Dank schweigen sich wenigstens viele Zoologen da aus, reden da lieber von Morpho- und Biospezies oder nehmen andere Begriffe. Das Problem ist wieder die Übertragung des Stufenmodells auf ein existierendes Kontinuum. Das hat zwangsläufig Randunschärfen. Gruss Ralf |
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#8
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| Hi an alle! Dann will ich auch meinen unbedeutenden Senf beitragen. Philipp Janßen schrieb: Eigentlich kann man schon sagen: Rasse == Unterart Und aus _biologischer_ Sicht heraus ist der Begriff Population (als statistischer Begriff) durchaus berechtigt. # Zitat aus der Wikipedia: [Only registered users see links. ] ################################################## ###################### # Rassen oder Unterarten sind Populationen einer Art, bei denen der # Genaustausch mit anderen Populationen vermindert ist. Dadurch kann es # zu einer verstärkten Herausbildung von gemeinsamen phänotypischen # Merkmalen kommen, die die Individuen der Rasse von anderen # Populationen der gleichen Art unterscheiden (Merkmalsdivergenz). # Andere Begriffe, die vergleichbare Beobachtungen ausdrücken, sind # Unterart (Subspezies), Zuchtform oder Varietät. Im Pflanzenreich # sprechen Biologen auch von Sorten. Überhaupt ist die Seite lesenswert. Ich glaub der Mario hat gemeint, dass wenn wir schon so eine hohe genetische Geimeinsamkeit mit Schimpansen haben, dann duerfen wir in Folge uns nicht über eine noch höherere genetische Ähnlichkeit zwischen Menschen verschiedener regionaler Herkunft wundern und somit dieses Argument auch nicht verwenden, um die Diskussion über mögliche Unterartenbildungen zu unterbinden. (Ich hoffe das war jetzt das, was der Marion sagen wollte.) Die taxonomische Einteilung variiert stark zwischen den verschiedenen Lebensformen. So werden Arten bei Insekten etwa viel schneller definiert als bei Saeugetieren. Bei den Unterarten ist es noch viel schlimmer. Das ist aber auch nicht verwunderlich, da die Taxonomie lediglich versucht, die Wirklichkeit abzubilden, und Insekten zB. viel mehr Nachkommen haben. # Nochmals aus der gl. Seite: [Only registered users see links. ] ################################################## ###################### # Rassen in Bezug auf Menschen # # Die mannigfachen Versuche, Menschen nach äußeren Merkmalen (wie # Hautfarbe, Haarfarbe, Körperbau usw.) in Rassen zu klassifizieren sind # nur noch von historischem Interesse. [...] # Zwar sind diese Klassifikationen durch die Erkenntnisse der modernen # Genetik überholt, aber im alltäglichen Denken der meisten Menschen # nach wie vor präsent. Humangenetiker wie Luigi Cavalli-Sforza # argumentieren dagegen, dass äußerliche Unterschiede wie Haut- und # Haarfarbe, Haarstruktur und Nasenform lediglich eine Anpassung an # unterschiedliche Klima- und Ernährungsbedingungen sind, die nur von # etwa einem Dutzend Erbfaktoren bestimmt werden. Im Prinzip ist jede # beliebige Untergruppe - theoretisch auch die Bewohner eines einzelnen # Dorfes - durchschnittlich von anderen unterscheidbar. Zahllose # Migrationen führten zu ständiger Vermischung und ununterbrochenem # Genfluss. Anders ausgedrückt ist beim Menschen die Vielfalt so groß, # dass es unzweckmäßig ist, diesen als Art zoologisch zu untergliedern. Volksstämme gehören mehr in den Bereich der Soziologie und haben in erster Linie kulturelle (Sprache) und/oder religiöse Unterschiede. Grüsse, Georg |
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| Daniel Sch?tz wrote: Teil der Daten dieser site stammt aus: Cavalli-Sforza, L.L., Menozzi, P., and Piazza, A. (1994) The history and geography of human genes. Princeton University Press. Abridged paperback edition, 1996. Duerfte in den meisten UBs stehen. Fuer den Rest der Diskussion (und die noch folgen mag): [Only registered users see links. ] Thorsten |
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#10
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| Ralf Rombach <[Only registered users see links. ]> wrote: Naja, Linie klingt ein wenig nach Zucht, oder? ;-) Aber genau das war's ja, worauf ich hinauswollte. Die biologischen Definitionen sind da relativ uneinheitlich und schon daher ist die Diskussion eigentlich müßig. Biospezies ist wohl noch am eindeutigsten definiert, wo sie da begrenzt ist, wo zwei Individuen keine fruchtbaren Nachkommen zeugen können. Morphospezies ist schon wieder viel schwammiger und die Zahlen allein bei den Vormenschen schwanken da um Potenzen je nach Neigung der jeweiligen Wissenschaftler. Genauso ist es. naja, wo aber will man den Begriff in wertfreier Form heute hernehmen? Selbst wenn man es gut meint, ist er mit vielen Konnotationen beladen, die Missverständnisse gradezu garantieren. Öhm... Ich mache es mir einfach, wenn ich bezweifle, dass es auch nur den gernigsten Sinn macht, die australischen Ureinwohner zu den Vormenschen zu stellen? Dass es bei den Australiern größere Varianz gibt, beruht vermutlich auf Gründerefffekten aufgrund der relativ kurz zurückliegenden Besiedelung. Von dieser Varianz sind in unserem Bild meist nur die Extreme vorhanden. Das Genom Mensch / Maus auch ;-) Ack Ganz genau. Der Begriff Rasse ist ganz besonders problematisch aufgrund der oben schon erwähnten Konnotationen. Aber ich frage mich immer noch nach den Motivationen für das Bestreben die Menschen weiter aufteilen zu wollen. Gruß, Philipp -- Vor dem Transport dieser Nachricht bitte die Sicherungsschrauben lösen und die Signature sowie den Header vorsichtig zurückfalten und arretieren! |
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| genetischer , menschenrassen , unterschied , zwischen |
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